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Selbstverteidigung

In der heutigen Zeit ist die Fähigkeit zur Selbstverteidigung nicht nur in dunklen Ecken einer Großstadt nahezu schon unerlässlich. Es vergeht kaum einen Tag, an dem man nicht die Zeitung aufschlägt und lesen muss, dass unbescholtene Bürger von mehreren Leuten angegriffen und zum Teil schwer zusammengeschlagen worden sind. Ein Anstieg der Kriminalität in Deutschland ist klar erkennbar. Die Fähigkeit zur Selbstverteidigung wird somit also immer wichtiger.

 

Was versteht man unter Selbstverteidigung?

Unter Selbstverteidigung versteht man im Allgemeinen das Abwehren und Vermeiden von Angriffen auf einen Menschen. Viele Menschen vergessen aber, dass es neben der rein physischen Komponente auch die seelische Komponente der Selbstverteidigung gibt, denn ein Grund zur Selbstverteidigung kann zum Beispiel auch Mobbing oder einfache Beleidigungen sein.

 

 

 

Wie sieht Selbstverteidigung in der Praxis aus?

In der Praxis sollte es bei der Selbstverteidigung zunächst immer darum gehen, mögliche Übergriffe zu vermeiden. Diese Übergriffe können seelischer Art sein, wenn zum Beispiel jemand mit Beleidigungen oder Provokationen um sich wirft, sie können aber auch körperlicher Natur sein, wenn zum Beispiel jemand bewusst auf Streit aus ist und jemanden anrempelt oder ihn schubst. Zur Vermeidung gehört es dann, dass man solche Situationen gar nicht erst aufkommen lässt. Dies kann unter anderem dadurch geschehen, dass man seine Umwelt im Vorhinein beobachtet und somit mögliche Gefahrenquellen vorausschauend erkennt und diesen aus dem Weg geht.

Manchmal genügt es allerdings nicht, seine Umwelt zu beobachten. Situationen, in denen die Selbstverteidigung notwendig wird, kommen manchmal so plötzlich, dass man im wahrsten Sinne des Wortes von ihnen überrollt wird. In einem solchen Fall ist man quasi gezwungen, körperlich aktiv zu werden. Dies kann mit bestimmten Techniken geschehen, die man in einschlägigen Vereinen lernen kann.

 

 

 

Wie sieht ein guter Verein für Selbstverteidigung aus?

Ein guter Verein für Selbstverteidigung zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er eben nicht nur die körperliche Komponente berücksichtigt, sondern die seelische und psychische ebenfalls mit einschließt. Im Idealfall stellt der Verein nicht nur Techniken zur körperlichen Abwehr zur Verfügung, sondern er vermittelt den Teilnehmern auch das nötige Wissen, um bereits im Vorhinein kritische Situationen erkennen und diese letztendlich auch vermeiden zu können. Dies beginnt schon dabei, dass den Teilnehmern gezeigt wird, wie man seine Körpersprache und Körperhaltung verbessern kann, so dass man direkt schon nonverbal signalisiert: „Lasst mich bloß in Ruhe, bei mir habt ihr es nicht leicht!“ Die meisten kritischen Situationen lassen sich mit einer solchen inneren Haltung, die nach außen gezeigt wird, schon vermeiden.

Sollte dies aber nicht ausreichen, so muss der Verein die Teilnehmer auch darauf vorbereiten. Der nächste Schritt wäre, dass man Techniken vermittelt bekommt, die einem helfen, schlagfertig reagieren zu können. Dies kann bei verbalen Übergriffen eines anderen sehr hilfreich sein. Letztendlich muss der Verein für Selbstverteidigung seine Mitglieder natürlich auch darauf vorhalten, was zu tun ist, wenn es zu körperlichen Übergriffen kommt. Zu diesem Zweck werden häufig sehr effektive Techniken aus den traditionellen Kampfsportarten gezeigt und eingeübt. Das Hauptaugenmerk wird hier auf Schlagtechniken, sowie Befreiungstechniken und Hebeltechniken gelegt. Mit dieser Einteilung werden die häufigsten möglichen Übergriffe auf der Straße abgedeckt.