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Ringen

Ringen ist ein Kampfsport bzw. Kraftsport, der mit dem ganzen Körper, aber ohne weitere Hilfsmittel ausgeübt wird. Ringen gehörte schon in der Antike den Olympischen Spielen an und wurde damals von den Athleten nackt ausgeübt. Derjenige Athlet, der seinen Gegner als Erstes dreimal auf den Boden geworfen hatte gewann. Im Gegensatz zu heute gab es keinen Bodenkampf.

In der heutigen Zeit finden nach wie vor Wettkämpfe bei den olympischen Spielen statt, es gibt aber auch regelmäßig Weltmeisterschaften. Seit 2004 gibt es auch olympische Disziplinen für Frauen. Generell wird zwischen zwei Stilarten unterschieden, dem Freistil und dem griechisch-römischen Stil. Beim Freistil wird der gesamte Körper als Angriffsfläche angesehen, beim griechisch-römischen Stil, kurz Greco genannt, lediglich der Körper oberhalb der Gürtellinie. Meisterschaften der Frauen finden jedoch lediglich im freien Stil statt.

 

 

 

In beiden Stilarten wird sowohl im Standkampf als auch im Bodenkampf angetreten. Ziel eines Kampfes ist es den Gegner aus dem Stand in die Bodenlage zu bringen. Dabei kommen verschiedene Techniken zum Einsatz, beispielsweise Würfe, Schleudern und Hebel. Schläge, Tritte und Stöße sind grundsätzlich verboten. Sieger ist derjenige Athlet, der die meisten Runden gewinnt, also die meisten Punkte sammeln kann. Derjenige, der es schafft beide Schultern seines Gegners auf die Matte zu bringen, kann diese Runde auf jeden Fall sofort für sich entscheiden. Die Kampfleitung übernimmt ein Kampfrichter oder Kampfgericht, das sich aus drei Wertungsrichtern zusammensetzt. Die Partner werden bei allen Wettkämpfen in Gewichtsklassen eingeteilt und bedienen sich in der Regel an zwei verschiedenen Griffen, dem Spaltgriff und dem Paketgriff. Beim Spaltgriff greift man den Gegner zwischen die Beine und reißt ruckartig hoch. Ziel ist es dabei den Gegner abzuheben und Wertungspunkte zu erzielen. Beim Paketgriff wird mit einem Arm um den Nacken des Gegners gegriffen, mit dem anderen Arm greift man sein Bein in den Kniekehlen und reißt es hoch. Dadurch kann dieser sich nicht mehr befreien.

 

 

 

Ringen kann im Gegensatz zu vielen anderen Kampfsportarten auch als Mannschaftskampf ausgetragen werden. Pro Gewichtsklasse werden meistens zwei Athleten aufgestellt. Die einzelnen, gewonnen Runden werden addiert und somit ein Gesamtergebnis erzielt. Während bei Einzelkämpfen in drei Kampfrunden gerungen wird, finden bei Mannschaftskämpfen fünf Kampfrunden statt. Diese Runden dauern zwei Minuten Nettkampfzeit, wobei der Schultersieg die Runde sofort beendet. Bei Punktgleichheit siegt der Athlet, der die wenigsten Verwarnungen erhalten hat. Eine faire Einhaltungen der Regeln und ein Respekt dem Gegner gegenüber ist eine wichtige Grundlage für das Ringen. Um Ringen auch publikumswirksam zu gestalten, ist es wichtig einen aktiven und spannenden Kampf auszutragen.