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Kung-Fu

Der Begriff Kung-Fu kommt aus dem Chinesischen und bedeutet: „Etwas durch harte, geduldige Arbeit Erreichtes“. In der chinesischen Philosophie bedeutet Kung-Fu daher weniger die Kampfkunst sondern vielmehr ein Lebensprinzip. Es beinhaltet die Fertigkeit durch angestrengte Arbeit etwas zu erreichen. Mittlerweile ist der Begriff aber sowohl in China als auch weltweit speziell durch die Kampfkunst zu charakterisieren.

In der Regel wird damit die Kampfkunst der Shaolin Mönche gemeint. Wann dieser Kampfkunst entstanden ist, kann nicht belegt werden. Sicher ist aber, dass er schon über viele Jahrhunderte praktiziert wird. Die Mönche suchten nach einer Möglichkeit gesund zu bleiben um dadurch genügend Ausdauer zu erlangen für ihre langen Meditationen. Das Erlernen von Kung-Fu diente vor allem zur Disziplin, Selbstbeherrschung und Bescheidenheit. Der Trainierte sollte an die Achtung vor dem Leben ermahnt werden. Durch diese Fertigkeiten waren die Mönche aber auch wesentlich erfolgreicher bei der Selbstbeherrschung.

 

 

 

Dabei spielen im Kung-Fu fünf Elemente eine wichtige Rolle, ein Stock, ein Speer, die Faust, ein Säbel und ein Schwert. Diese Elemente stehen symbolisch für das Holz, das Feuer, die Erde, das Metall und das Wasser. Das Kung-Fu Training ist sehr hart und anspruchsvoll und führt zu einer überdurchschnittlichen Verbesserung der körperlichen und auch geistigen Fitness. Es erfordert allerdings von den Athleten Geduld, Ausdauer, einen starken Willen und Durchhaltevermögen. Mittlerweile gibt es über 2000 verschiedene Kung-Fu Stile. Würfe, Körperdrehungen und Überschläge wurden erweitert bis sich inzwischen eine Kampfsportart entwickelt hat.  In den 1970er Jahren wurde Kung-Fu dann auch im Westen, anfangs den USA, populär. Am stärksten geprägt wahrscheinlich durch Bruce Lee und diverse Kung-Fu Filme.

 

 

 

Weltweit werden an unzähligen Schulen daher mittlerweile Kung-Fu Kurse angeboten. Diese reichen von Angeboten für Frauen und Männern bis zu speziellen Angeboten für Kinder. Kung-Fu stellt dabei nicht nur eine spezielle Art der Selbstverteidigung dar sondern fördert auch viele Atemtechniken. Die Konzentration, Koordination und die gesamte Motorik wird hier gefördert. Im Gegensatz zu vielen anderen Kampfsportarten zielt Kung-Fu nicht darauf hin, dass der Trainierende durch diverse Prüfungen einen höheren Grad erzielt. Dieser wird dann meistens durch verschieden farbige Gürtel gekennzeichnet. Beim Kung-Fu lernen und verbessern sich die Schüler fortlaufend um ihre Fertigkeiten zu verbessern. Dabei bedienen sie sich, ähnlich wie die Shaolin Mönche früher, der Eigenschaften der Tiere. Die Verbindung der unterschiedlichen Charakterzüge bildet eine hervorragende Grundlage für das Training. So ist die Schlange blitzschnell und konzentriert während der Affe flink und unberechenbar ist. Der Adler steht für die Kraft der Finger und der Panther schafft spektakuläre Sprünge. Durch die Verbindung der einzelnen Tier-Stile wird dem Schüler ein hohes Maß an Flexibilität und Gleichgewichtsbeherrschung abverlangt. Dies macht Kung-Fu zu einer nicht vergleichbaren Kampfsportart.