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Kendo

Kendo ist eine abgewandelte, moderne Art des ursprünglichen Schwertkampfes und zählt somit zum bewaffneten Kampfsport. Wie auch bei allen anderen Kampfsportarten ermöglicht regelmäßiges Training eine Verbesserung der Fitness. Das Wort Kendo setzt sich aus den japanischen Wörtern ken für Schwert und do für Weise zusammen. Kendo verfolgt auf der einen Seite die Techniken und Taktiken des Schwertkampfes. Auf der anderen Seite sollen die Übungen zu mehr Charakterfestigkeit, Entschlossenheit und moralischer Stärke führen. Kendo war in Japan vielen verschiedenen Wandeln unterworfen. So wie heute wird es seit ca. 150 Jahren ausgeübt. In verschiedenen Schwertschulen wurden dabei immer wieder andere Stile weiterentwickelt.

Heute ist Kendo eine der beliebtesten Sportarten in Japan. Es wird an vielen Schulen als Schulsport unterrichtet. Auch im Polizeisport wird Kendo immer populärer. Viele japanische Polizisten trainieren Kendo täglich als Teil ihres Dienstes und verbessern so ihre körperliche und auch mentale Fitness. Seit 1974 gibt es Europäische Meisterschaften. Seither erfreut sich Kendo in Europa immer mehr Beliebtheit. Ein Grund könnte an der Auseinandersetzung der Europäer mit der japanischen Kultur liegen.

 

 

 

Jeder Athlet muss eine Schutzausrüstung tragen. Diese besteht aus einem Kopfschutz, dem Schutz für Hände und Unterarme, einem Rumpfschutz und einem Lendenschutz. Das Schwert der Trainierenden besteht mittlerweile aus vier Bambus-Lamellen und wird Shinai genannt. In den Kendo Schulen wird auf die verschiedenen Grundlagen geachtet. So ist die innere Einstellung von hoher Bedeutung.

Beim Kendo gibt es keine direkte Verteidigung. Vielmehr wird der Gegner durch die geistige Kraft zu einem Angriff animiert. Durch diesen resultierenden und vorhersehbaren Angriff erfolgt dann sofort ein Gegenangriff. Es ist nicht wichtig selber getroffen zu werden, wichtig ist vielmehr der eigene Schlag. Eine wichtige Grundregel beim Kendo lautet: „Wer verteidigt, verpasst die Chance zum Schlag!“ Ein weiterer wichtiger Aspekt im Kendo ist das Zusammenspiel von Körper, Geist und Schwert. Ein Treffer ist nur dann gültig, wenn er mit Überzeugung ausgeführt wird. Viele Athleten untermauern ihren Angriff daher auch mit schrillen Schreien oder der Vokalisierung der getroffenen Körperteile.

 

 

 

Dabei haben sich neben dem klassischen Stil noch zwei weitere Varianten etabliert. Das ist einerseits Jodan. Bei diesem Stil ist das Schwert über dem Kopf erhoben und der Angriff erfolgt mit dem vorderen linken Fuß. Dadurch wird eine größere Angriffsweite erreicht. Bei dem Nito-Stil wird mit zwei Schwertern gekämpft, mit einem Langschwert und einem Kurzschwert. Das Kurzschwert wird vor dem Körper gehalten und dient vor allem der Ablenkung. Das Langschwert dagegen ist über dem Kopf erhoben und wartet auf die Möglichkeit zu punkten. Jeder Kendo Sportler möchte sein Erlerntes durch verschiedene Grade kennzeichnen. Die einzelnen Graduierungen werden durch verschiedene Prüfungen erlangt. Im Gegensatz zu anderen Kampfsportarten ist der Grad des Athleten nicht an seiner Kleidung erkennbar.