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Karate

Karate ist die japanische Bezeichnung für leere Hand. Es handelt sich also um eine Kampfkunst, die ohne Waffen in den Händen ausgeübt wird. Seinen Ursprung findet Karate in Okinawa. Wegen ständiger Unruhen und Aufständen war es untersagt in Okinawa Waffen zu tragen. Um sich vor etwaigen Angriffen zu schützen, war es daher für die Bevölkerung notwendig sich in Selbstverteidigung zu spezialisieren. Im Geheimen wurde die Kunst von Karate von Meistern an Schülern weitergegeben.

Diese Kampfkunst, die durch waffenlose Techniken charakterisiert ist, hob sich vor allem durch Schlag-, Stoß-, Tritt- und Blocktechniken aus. Auch die Fußfegetechniken sind bis heute sinnbildlich für Karate. Anfang des 20. Jahrhunderts verbreitete sich Karate nach Japan bis es sich von dort aus nach dem Zweiten Weltkrieg über die ganze Welt verbreitete. Nun diente Karate nicht mehr der bloßen Selbstverteidigung, sondern wurde eine der verbreitetsten Kampfsportarten. Es zeigte sich, dass diese Kampfkunst sowohl dem Geist als auch dem Körper gut tat. Die Charakterbildung der Sportler wird positiv beeinflusst, aber auch die körperliche Kondition wird stark verbessert. Daher ist dieser Kampfsport sehr gut zur Verbesserung der Fitness geeignet. Dies liegt vor allem an dem Zusammenspiel von Beweglichkeit und Schnelligkeit die Karate notwendig macht. Wer heute Karate als Sport erlernen möchte, kann dafür eine von unzähligen Schulen besuchen, die weltweit verbreitet sind.

 

 

 

Das Training beginnt und endet dabei immer mit einer kurzen Meditation. Dies soll den friedlichen Zweck des Sports charakterisieren, außerdem bildet es eine hervorragende Grundlage für die Konzentration. Karate wird in der heutigen Zeit eher unter sportlichen Aspekten ausgeübt. Dabei steht das Fitnesstraining und die Vorbereitung auf Wettkämpfe sicher an erster Stelle. Trotzdem beginnt jede Übung mit einem Gruß der beiden Partner, denn nach wie vor beginnt und endet Karate mit Respekt voreinander. Dabei tragen die Sportler, auch Karateka genannt, eine bestimmte Kleidung. Diese besteht aus einer weißen Hose und einer weißen Jacke aus Baumwolle. Diese Jacke wird von einem farbigen Gürtel gehalten. Dabei zeigt die Farbe des Gürtels auf welcher Stufe der Trainierende sich befindet. Beginnend mit dem weißen Gürtel kann sich der Karateka durch Prüfungen bis zum schwarzen Gürtel hoch trainieren. In diesen Prüfungen wird sowohl auf die Technik, die Haltung, den Kampfgeist, aber auch auf die Konzentration und den Willen geachtet.

 

 

 

Bei höheren Meistergraden wird der theoretische Anteil der Prüfung immer weiter erhöht. Der Karateka trainiert grundsätzlich barfuss und das Training basiert auf drei großen Säulen, dem Kihon, dem Kumite und der Kata. Kihon bezeichnet die Grundlage, bzw. Quelle des Karate und umfasst die grundlegenden Techniken. Kumite beinhaltet das Üben, bzw. den Kampf mit dem Gegner. Nach angemessener Grundlage lernt der Karateka hier sich in ernsten Situationen zu verteidigen. Kata ist dann der fortgeschrittene Teil in dem der Trainierende lernt gegen mehrere imaginäre Gegner zu kämpfen. Bei allen drei Säulen gibt es die unterschiedlichsten Methoden und Übungen der Durchführung. Das macht Karate zu einem abwechslungsreichen und beliebten Kampfsport.