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Judo

Judo ist eine japanische Kampfsportart, die wörtliche übersetzt „sanfter Weg“ bedeutet. Der Begründer von Judo war Jigoro Kano (1860-1938). Er gründete in Japan seine eigene Schule. Sein Ziel war es herkömmliche Kampfsportarten von gefährlichen Elementen zu befreien um dadurch Judo als „sanften Weg“ zu einer Selbstverteidigungskunst zu konzipieren. Dadurch setzte sich Judo in Japan immer mehr durch. Erst im 20. Jahrhundert fand dieser Sport dann einen Weg in den Westen. Als Wilhelm II. von japanischen Gästen diese Nahkampfkunst vorgeführt bekam, war er so begeistert, dass er Judo auch in Deutschland unterrichten ließ. Schnell entstanden erste Judo-Schulen und es wurden die ersten Meisterschaften durchgeführt. 1956 fanden die ersten Weltmeisterschaften in Tokio statt. Erst bei den dritten Weltmeisterschaften in Paris wurden dann Gewichtsklassen eingeführt. Sehr viel später wurde Judo auch als Frauensport angesehen und anerkannt und verbessert neben der Beweglichkeit auch die allgemeine Fitness. Es werden mit regelmässigem Training Kraft, Ausdauer und Koordination geschult.

 

 

 

Da es sich bei Judo um eine sehr sanfte Kampfsportart handelt, ist sie auch als Fitness für Kinder sehr empfehlenswert. Sie kann bereits ab einem Alter von sechs Jahren erlernt werden. Da es sich hierbei um die ganzheitliche Lehre von Körper und Geist handelt, ist sie eine ideale Übung für Konzentration und Körperbeherrschung. Dabei tragen die Kleinen genau wie die Großen traditionelle Kleidung. Diese setzt sich aus einer weißen Baumwollhose und einer weißen, halblangen Baumwolljacke zusammen. Diese wird durch einen Gürtel zusammengehalten. Die Farbe des Gürtels kennzeichnet den Ausbildungsstand eines Judoka. Es gibt den Schüler- und den Meistergrad. Begonnen wird mit dem weißen Gürtel und der Judoka kann durch Prüfungen den nächst höheren Grad erreichen. Diesen kennzeichnet er dann durch den betreffend farbigen Gürtel. Bei diesen Prüfungen muss eine bestimmte Abfolge von Techniken und Bewegungsformen eingehalten werden. Dabei müssen die Techniken absolut sauber ausgeführt werden. Die Techniken werden in vier unterschiedliche Typen unterteilt. Die Wurftechniken, die Bodentechniken, die Falltechniken und die Schlagtechniken. Die Wurftechniken werden angewandt um den Partner vom Stand auf den Boden zu bringen. Bei den Bodentechniken geht es darum den Partner dann am Boden zu fixieren. Der Partner selber trainiert bei den Falltechniken, dass er sich beim Fallen nicht verletzt. Schlagtechniken dagegen kommen nur noch selten zum Einsatz. Sie werden nur noch gelegentlich im Rahmen der Selbstverteidigung gelehrt.

 

 

 

Bei allen Techniken gibt es die unterschiedlichsten Methoden und Übungen. Dies macht Judo als Kampfsportart so vielfältig und variabel. Judo ist eine Zweikampf-Sportart. Ziel ist es den Gegner im Wettkampf zu Boden zu bringen. Hierbei geht es sowohl um Kraft als auch Schnelligkeit, es dürfen jedoch keine Regelverstöße begangen werden. Gekämpft wird auf mittelharten Matten. Diese garantieren einen optimalen Stand und mildern den Fall ab. Die Größe dieser Matte variiert zum einen nach der Altersklasse als auch nach der Wichtigkeit des Kampfes. Ein Hauptkampfrichter und zwei Außenrichter bewerten dann den Kampf und entscheiden über Sieg und Niederlage.