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Eishockey
Das erste überlieferte Eishockeyspiel mit einem Puck fand 1860 in Kingston (Kanada) statt. Die Kanadier gründeten den ersten Eishockeyklub und spielten 1893/94 erstmals den Stanley-Cup aus. Dieser erste Pokal im Eishockey ist bis heute die begehrteste Trophäe im Profieishockey geblieben.
Diese auf Schlittschuhen ausgetragene, schnelle und harte Mannschaftssportart zählt zum Wintersport, genauer gesagt zum Eissport. Körperliche Fitness ist daher für jeden Eishockeyspieler sehr wichtig. Jede Mannschaft besteht aus einem Torwart, zwei Verteidigern und 3 Stürmern. Es sind bis zu 12 Auswechselspielern möglich. Ziel des Spieles ist es, den Puck möglichst häufig ins gegnerische Tor zu bringen und das eigene Tor zu verteidigen.
Das Spielfeld
Eishockey wird überwiegend auf Kunsteisbahnen gespielt, wobei das Spielfeld 56 bis 61m lang und 26 bis 30 m breit ist. Etwa 4 m vor jeder Stirnseite des Feldes steht auf der Mitte der rot markierten Torlinie ein 1,22 m hohes und 1,83 m breites Tor. Vor jedem Tor befindet sich der Torraum, ein Halbkreis mit einem Radius von 1,8 m. Das Spielfeld wird durch blaue Linien in die Verteidigungszone, die neutrale Zone und die Angriffszone unterteilt. Dann gibt es noch 9 rot markierte Anspielpunkte, von denen je 2 in der Angriffs- und Verteidigungszone liegen und 5 in der neutralen Zone. Hier wird nach einem Regelverstoss der Einwurf (Bully) durch einen der Linienrichter ausgeführt. An einer der Längstseiten befindet sich in der Mitte der Schiedsrichterkreis. Das Eishockeyfeld wird von einer etwa 1,2 m hohen Bande eingegrenzt und an den Stirnseiten sind Schutznetze montiert. Sie sollen verhindern, das Zuschauer vom Puck getroffen werden.
Die Ausrüstung
Gespielt wird mit einer Hartgummischeibe, dem Puck. Er hat ein Gewicht von 160 bis 170g, ist 2,54 cm hoch und hat einen Durchmesser von 7,62 cm. Jeder Eishockeyspieler verfügt über einem Stock (Eishockeyschläger). Dieser darf maximal 1,63 m lang sein. Die unten am Stock befestigte Schaufel darf höchstens 7,5 cm hoch und 32 cm lang sein. Ausnahme ist der Eishockeyschläger des Torwarts. Dessen Schaufel ist 9 cm hoch und 61cm lang. Jeder Spieler trägt spezielle Schlittschuhe, die fest mit den gepolsterten Eishockeystiefeln verbunden sind. Weitere Schutzausrüstung sind Knie-, Ellenbogen- und Schienbeinpolster, Brust- und Schulterschutz, Handschuhe und ein Helm. Der Torwart trägt zusätzlich Beinschienen und eine Gesichtsmaske.
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Im Umkleidebreich der Fitness-Einrichtungen kommen Spinde aus Stahlblech öfter zum Einsatz. Im Eissport werden Trainings-Bekleidung und persönliche Gegenstände in Spinde sicher aufbewahrt. Jede Eishockeymannschaft benutzt ihre Garderoben- schränke oder Spinde vor dem Wettkampf.
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Spielregeln
Beim Eishockey wird die Spielzeit von 60 min in Abschnitte von 20 min unterteilt. Nach dem ersten und zweiten Drittel werden jeweils die Seiten gewechselt. Der Torwart darf den Puck mit der Fanghand, dem Schläger, Armen oder Beinen abwehren. Ein gefangener Puck wird sofort wieder fallen gelassen und fürs Spiel freigegeben. Hält der Torwart den Puck aus Sicherheitsgründen fest, erfolgt ein Einwurf von einem der Anspielpunkte in der Nähe des Tors.
Die Feldspieler dürfen einen hochgeschlagenen Puck mit der Hand abfangen, müssen diesen dann aber ebenfalls unverzüglich fallenlassen. Auch der Bodycheck, ein Stoss mit Hüfte oder Schulter ohne Stockeinsatz, bei dem der Gegner über die Rückenpartie des Angreifers zu Fall gebracht werden kann, ist erlaubt. Der Bodycheck gilt beim Eishockey der Damen als regelwidrig.
Ein Treffer zählt als Tor, wenn der Puck regelgerecht die Torlinie vollständig passiert hat. Im Torraum abgeschlagener oder mit dem Schlittschuh erzielter Treffer ist ungültig. Weitschüsse aus der Verteidigunszone über das ganze Spielfeld sind nicht erlaubt. Ebenfalls verboten sind Schläge oder Stösse mit dem Stock, Foulspiel, Beinstellen, Angriff auf den Torwart im Torraum, regelwidriger Angriff von hinten, Tätlichkeiten oder Cross-Check. Diese Regelverletzungen werden mit unterschiedlich langen Zeitstrafen geahndet.
Wird eine eindeutige Torchance regelwidrig verhindert oder der Stock als Abwehrmassnahme geworfen, erfolgt der Penalty-Shot. Hierbei darf die behinderte Mannschaft einen direkten Torschuss von Ihrer Angriffslinie aus versuchen. Es kann auch einer der Spieler mit dem vom Stock geführten Puck versuchen, den Torwart vom Tor wegzulocken, oder sich selbst eine bessere Schussposition auf das Tor zu verschaffen.
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