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Boxen

Das Boxen ist hervorragend zur Verbesserung der allgemeinen Fitness, insbesondere der Kondition, geeignet. Boxen ist ein Kampfsport bei dem zwei Gegner sich nur mit den Fäusten bekämpfen. Bereits in der Antike zu den Olympischen Spielen fanden Boxkämpfe statt. Vor allem bei Gladiatorenkämpfen wurde Boxen vorgeführt. Zur damaligen Zeit gab es jedoch noch keine Regeln zwischen den einzelnen Gegnern. Erst im 17. und 18. Jahrhundert wurden dann die ersten Regeln aufgestellt. So durfte ein Gegner, der am Boden liegt, nicht mehr geschlagen werden.

Erst 1838 wurde dann der Boxring eingeführt. Außerdem bandagierten sich die Athleten jetzt die Hände um Verletzungen zu vermeiden. 1867 wurde dann das Boxen mit Boxhandschuhen eingeführt. 1904 wurde Boxen erstmalig als olympische Sportart aufgenommen und 1920 wurden die ersten Deutschen Meisterschaften durchgeführt. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde dann die Regel aufgenommen, dass ein zu Boden gegangener Athlet bis acht angezählt wird.

 

 

 

Der heutige Boxkampf findet nach festen Regeln statt, die alle Athleten einhalten müssen. So sind nur solche Schläge erlaubt, die mit der geschlossenen Faust ausgeführt werden. Schläge mit anderen Körperteilen oder der Innenhand werden nicht als Punkte gewertet. Der Ringrichter misst sie als Foul und ermahnt den Boxer. Außerdem darf nur oberhalb der Gürtellinie geschlagen werden. Verstöße gegen diese Regel können bis zur Disqualifikation führen. Amateur- und Profiboxer kämpfen nach unterschiedlichen Regeln. Diese unterscheiden sich durch Technik, Taktik und Ausführung. Der Kampf eines Amateurboxers wird in der Regel über drei Runden á drei Minuten ausgetragen. Zwischen den einzelnen Runden entsteht eine Pause von einer Minute. Gewonnen hat der Athlet mit den meisten Treffern. Beim Profiboxen kann die Anzahl der Runden frei gewählt werden.

In der Regel dauert ein Kampf zwölf Runden. Drei Kampfrichter entscheiden dabei welcher Boxer in der einzelnen Runde stärker gekämpft hat. Nach Auswertung dieser Punkte entscheidet sich der Kampf über Sieg und Niederlage. Sollte ein Boxer nach einem Niederschlag in einer bestimmten Zeit nicht mehr aufstehen können, so gilt dieser Kampf als entschieden durch Knockout, kurz KO. Sollte ein Kampf vom Kampfrichter abgebrochen werden, oder ein Kampfteilnehmer gibt auf, so gilt der Kampf als entschieden durch technischen Knockout, kurz TKO.

 

 

 

Viele berühmte Boxer haben diesen Sport so bekannt gemacht. Dazu zählen der Deutsche Max Schmeling aber auch die Legende Muhammad Ali. Immer mehr Zuschauer verfolgen Boxkämpfe die im Fernsehen ausgetragen werden. Da wundert es nicht, dass immer mehr Kinder Boxen erlernen möchten. Bereits 6jährige Kinder können langsam anfangen zu trainieren. Die umstrittene Verletzungsgefahr beim Boxen wird durch die Aufsicht von Trainern und bei Wettkämpfen auch durch die Kampfrichter minimiert. Der Name des Boxringes stammt von einem Ring, den die Schaulustigen um die Kämpfer bilden. Dabei ist die Größe dieses Boxrings bestimmten Maßen zugeordnet. Der Boden ist elastisch und mit einer Zeltplane bespannt.